Kulturtage AKK

Kastel

Die Kulturschaffenden der drei Bezirke Amöneburg, Kastel und Kostheim wurden eingeladen, die seit 20 Jahren von Monika Fuhrmeister und Cäsar erfolgreich geführten Kulturtage im 21. Jahr fortzuführen. Das ist ein Job der immer im Ehrenamt gestemmt wurde. Es liegt nah, dass nicht allzu viele der aufgerufenen Bürger dazu bereit sind. Zunächst vier, dann drei sind es am Ende, die die Kulturtage in die nächste Runde führen.

Mein Grund diese Arbeit zu übernehmen, ist Kastel als Kulturort mehr in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken, denn die schlummernden Potenziale zu wecken, würde mir sehr gefallen.
Ein weiteres wichtiges Motiv sind für mich die jungen Kreativen. Lokale junge Künstler hierher auf die kleinen Bühnen zu holen, bedeutet, dass Leben in die Straßen einzieht. Bisher wird lediglich der Kasteler Strand und die Reduit belebt, die übrigens als Gebäude immer noch Mainz gehört.

Mehr Sinn durch Kultur, Foto: skr

Und eine weitere Motivation gibt es noch für mich dieses zeitintensive Ehrenamt zu übernehmen: Menschen zusammenbringen. Untereinander und mit den lokalen Künstlern – generationenübergreifend. Durch nachbarschaftliche Verbindungen zwischen den Bürgern im Quartier und der Kulturszene steigt die Lebensqualität enorm. Die Identifikation mit dem Viertel wächst exponenziell. Dazu sind Begegnungsstätten nötig während und auch außerhalb der Kulturtage.

Die Mainzer Straße ist mit ihren Seitenstraßen prädesteniert ihren grauen Kittel abzulegen! Gastronomen, Gewerbetreibende und die Bürger könnten davon profitieren, wenn die Straße mit ihren Querstraßen aus dem Nachkriegsschlaf wach geküsst würden.

Ich glaube, dass wir durch die Kulturtage einige wichtige Impulse setzen können, in Amöneburg, Kastel und Kostheim.